Wegen der Sichtung nicht genehmigter Drohnen ist der Flugbetrieb am Flughafen Luxemburg in der Nacht vorübergehend eingestellt worden. „Als Vorsichtsmaßnahme und gemäß den geltenden Sicherheitsprotokollen wurde der Luftraum unverzüglich geschlossen, um die Sicherheit der Passagiere, der Besatzungen, des Flughafenpersonals sowie der Luftfahrzeuge zu gewährleisten“, heißt es in einer Mitteilung der interministeriellen Bewertungszelle „Drohnen“ (verlinkt auf https://gouvernement.lu/de/actualites/toutes_actualites/communiques/2026/09-septembre/19-cellule-drones0.html) . Insgesamt seien 19 ankommende Flüge auf andere Flughäfen umgeleitet worden. „Nach zwei Inspektionen, die ein unmittelbares Risiko für die Flugsicherheit ausschließen konnten, wurde der Flughafenbetrieb gegen 1:20 Uhr wieder aufgenommen“, hieß es. Den Angaben zufolge trat anschließend die sogenannte interministerielle Bewertungszelle zusammen, um die Situation zu bewerten und geeignete Folgemaßnahmen zu prüfen. Dabei handelt es sich um ein Koordinationsgremium der Regierung, das bei Krisen aktiv wird. Premierminister Luc Frieden berief demnach mehrere zuständige Minister sowie betroffene Behörden und Dienste ein. Zum jetzigen Zeitpunkt ließen die vorliegenden Erkenntnisse keine abschließenden Schlussfolgerungen zu, hieß es von der Regierung. „Die zuständigen Behörden setzen die Analyse sämtlicher gesammelter Informationen sowie die erforderlichen Überprüfungen in enger Zusammenarbeit mit ihren ausländischen Partnern fort.“ „Verfolgen Entwicklung aufmerksam“ „Die Regierung verfolgt die Entwicklung der Situation aufmerksam und bleibt uneingeschränkt mobilisiert, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten“, schreibt die luxemburgische Regierung weiter. Zur Herkunft der Fluggeräte wurden zunächst keine näheren Angaben gemacht. Aus Gründen der Sicherheit sowie der laufenden Ermittlungen könnten derzeit keine weiteren Einzelheiten mitgeteilt werden, hieß es.